Montag, 4. Juni 2007

Ras Flabba: „Music In Me“



(Sunvibe Records, 2007)

„Music In Me“ ist bereits das vierte Studio-Album des Hagener Reggae-Sängers Ras Flabba.
Dabei lässt es der gebürtige Jamaikaner längst nicht so lässig angehen, wie er sich anhört: Er betreibt ein eigenes Label, ein Studio, ist Sänger bei der Natural Mystic Band und inzwischen seit über 25 Jahren in Sachen Reggae unterwegs.
Sein neuester Release ist ein weiteres sympathisch-abgehangenes Album. Die 13 Tunes bewegen sich größtenteils zwischen relaxtem Roots-Sound, Loversrock und 80er-Style-Dancehall. Soundmässig gelingt das manchmal ganz gut, manchmal geht’s aber auch daneben und klingt böse nach Plastik. Textlich hält sich der Rastafari Flabba weitgehend an das Gängige: Gott, Ganja, Liebe und Ärger mit den Cops sind die Themen, um die es auf „Music In Me“ geht.

Fazit: Liebevoll gemachte Platte für Reggae-Fans.

Links:
Homepage: http://www.flabba.de/ (auch Texte!)
MySpace: http://www.myspace.com/rasflabba

(Alex Wahl für mkzwo.de)

Anger Management League: "Why You Bad Soh?"



(Blue Esquire Records/Soulfire Artists/Rough Trade - 2007)

Ein Feuerwerk! Nix anderes zündet die Anger Management League hier mit einer irre energiegeladenen Mischung aus Ska, Rockabilly und Jazz. Handwerklich perfekt und im schnieken Vintagesound klingt das sehr erwachsen und ausgereift und bleibt trotzdem schön überschwänglich. Verwunderlich ist das nicht, steckt doch hinter dem Zauber Dr. Deadlock, der Frontmann der Münchener Ska-Urgesteine Bluekilla. Der bringt mehr als 20 Jahre Ska-Erfahrung ein - man hört es und hört es gerne.

Absolute Empfehlung für alle Ska-Cats!

(Alex Wahl für mkzwo.de)

Donnerstag, 5. April 2007

Ultramagnetic MC’s - “The Best Kept Secret“


CD-Review

Ultramagnetic MC’s
“The Best Kept Secret“
DMAFT Records (2007)





Wenn der Name "Ultramagnetic MC's" fällt, haben viele unweigerlich "Ego Trippin" im Ohr, jene Übernummer, mit der die Ultra's 1986 die HipHop-Welt aufräumten- und die heute noch auf jeder besseren Party funktioniert. Mit der LP „Critical Beatdown“ haben die New Yorker Jungs um Kool Keith und Ced Gee dann zwei Jahre später einen absoluten Klassiker platziert, der in Sachen Rap-Flow und Beat-Produktion damals so weit vorne war wie Astronauten-Essen.

Etwa zehn Longplayer, einen Sell-Out, die Bandauflösung und Kool Keith’s unzählige Soloprojekte später lässt die Nachricht einer angeblichen Re-Union der Ultramagnetischen Vorfreude aufkommen. Und jetzt, über fünf Jahre nach dem letzten gemeinsamen Lebenszeichen, ist sie endlich da, die neue Platte:
The Best Kept Secret.

Den Hörer erwarten vierzehn teils sperrige Tracks, die mitunter sehr an Kool Keiths Solo-Sound erinnern – was nicht jedem alten Fan entgegenkommen dürfte. Die meist minimalistischen Beats mit sparsamen Sample-Sprenklern und digitalen Synthesizer-Wolken lassen viel Raum für die Raps, die gewohnt abgedreht und pornolastig ausfallen. Soulig und funky wird das ganze nur in seltenen Momenten - das hier ist Rap für Leute, die Rap mögen. Und nicht wirklich innovativ, aber da haben sich die Herren nun wirklich schon ihre Sporen verdient.
Anspieltipps: Das majestätische „The Plaques“ und der Club-Banger „Delta 2006“, da zeigen die Magneten, was noch möglich ist.

(Alex Wahl für mkzwo.de)

Dienstag, 13. März 2007

Mash-Up: Last Night A DJ Saved My Money



Cooles Mash-Up mit Ol' Dirty Bastards "Got your Money"-Instrumental und Indeep's "Last Night A DJ Saved My Life".
mySpace-Link

Mittwoch, 28. Februar 2007

My dick will do WHAT?

Ein mulmiges Gefühl bereiten Spam-Mails ja sowieso jedem, der regelmässig mit Viren und Trojanern zu kämpfen hat. Regelrecht Angst macht mir jedoch diese Mail, die ich vor einigenTagen erhalten hab: